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Ortsbürgermeister Dieter Seiler

  

Ortsbürgermeister
Dieter Seiler
Vor der Struth 3b
57520 Friedewald

Telefon: (02743) 6395
Telefax: (02743) 6395
ortsbuergermeister@friedewald-ww.de


1. Beigeordneter
Karl-Heinz Buhl
Buchenweg 11
57520 Friedewald

Telefon: (02743) 2546


Beigeordneter
Rüdiger Buhl
Hachenburger Straße 22
57520 Friedewald

Telefon: (02743) 6199

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte der Ortsgemeinde Friedewald

Ortsansicht Friedewald mit Schatten

Dort wo die Hochfläche sich etwas absenkt, liegt in einer Quermulde des „Friedewälder Baches“ Friedewald mit seinem Renaissance-Schloss, dessen Fassade der des Heidelberger Schlosses ähnelt.

Man schrieb das Jahr 1324, als Kaiser Ludwig der Bayer dem Grafen Gottfried von Sayn für geleistete Waffenhilfe gegen seinen Nebenbuhler Friedrich den Schönen von Österreich dem „Flecken Friedewald“ die gleichen Rechte zubilligte, über die auch die Reichsstadt Frankfurt verfügte. Dies lässt die Vermutung zu, dass sich in dieser Zeit schon eine befestigte Anlage auf der Bergnase befand, welche im Laufe der Zeit zu einer Burg ausgebaut wurde. Gerichts- und Verwaltungssitz wurden nach Friedewald verlegt, von wo aus dann auch für viele Jahre durch einen saynischen Amtmann das Kirchspiel Daaden verwaltet wurde. Nach 1800 geriet die Anlage in Verfall und im Jahr 1885 erwarb Graf Alexander von Hachenburg das Schloss seiner Vorfahren für 5 Reichstaler, um es wieder in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Im Jahr 1912 ging der Besitz der Anlage an Prinz Otto zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg über, der kurz vor dem ersten Weltkrieg weitere Nebenbauten errichten ließ. Die wechselvolle Geschichte des Schlosses Friedewald auf dieser Seite zu erläutern würde den Rahmen einer Wanderkarte sprengen. Erwähnenswert und auch für den Erhalt des Schlosses besonders wichtig ist, dass es im Jahr 1954 von der Evangelischen Kirche angekauft worden und Sitz der „Evangelische Sozialakademie“ ist.

Am „Schimmerich“ hat sich ein stillgelegter Basaltsteinbruch mit Wasser gefüllt und sich damit zu einem Biotop mit seltenen Amphibien entwickelt, das mittlerweile unter Naturschutz steht.

Nicht zu vergessen und auch sehenswert ist die Grafenkruft „Auf der Burg“ in Richtung Derschen, die allerdings nie belegt wurde.

Die industrielle Entwicklung von Friedewald und auch die sehr gut erhaltenen Fachwerkhäuser rund um das Schloss zeugen von einem intakten Gemeindeleben.

Zur Zeit wird intensiv an einem Web-Blog zur Geschichte Friedewalds gearbeitet. Nach und nach werden hier Geschichten und Forschungen rund um den Ort veröffentlicht werden. Schauen Sie doch einmal vorbei:

http://stadtschreiber-friedewald.blogspot.de/