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Bürgermeister
Helmut Stühn
Rathaus
Bahnhofstraße 4
57567 Daaden

Telefon: (02743) 929-111
Telefax: (02743) 929-410
buergermeister@daaden.de 

 

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung an allen Tagen;
feste Abendsprechstunde: Donnerstag von 17.00 - 19.00 Uhr


1. Beigeordnete
Anneliese Heß
Auf der Erbesbitz 2
57520 Derschen

Telefon: (02743) 930589


Beigeordneter
Gundolf Jung
Dorfwiese 10
57562 Herdorf

Telefon: (02744) 1582


Beigeordnete
Roswitha Denker
Schulstraße 2
56472 Nisterberg

Telefon: (02661) 1366

 

 


Sitzungsbericht Ortsgemeinderat Weitefeld vom 28.11.2006 15.12.2006 


Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates am 28.11.2006

Die letzte Sitzung des Ortsgemeinderates im Jahr 2006 fand Ende November im Sitzungsraum statt. Unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Dietmar Fuchs wurde zunächst die Tagesordnung um drei Punkte im nichtöffentlichen Sitzungsteil erweitert, danach die Niederschrift über die Oktober-Sitzung genehmigt.

Brennholzvergabe 2007:

Revierleiter Martin Keßler führte hinsichtlich der Brennholzselbstwerbung für das Jahr 2007 folgendes aus:

Hintergrund: Mit Einführung der Doppik fällt das sogenannte Forstwirtschaftsjahr (01.Oktober bis 30. September) weg, d. h. Wirtschaftsjahr wird ab 2007 das Kalenderjahr. Die Vorlage der Wirtschaftspläne kann in diesem Jahr durch EDV-Programmänderungen erst vergleichsweise spät erfolgen. Seit Spätsommer dieses Jahres ergeben sich verstärkt Anfragen nach dem Brennholzangebot der Gemeinde, die ohne Beschluss über Mengen, Verfahren und Preise durch die Ortsgemeinde nicht verbindlich beantwortet werden können.

Bisher wurde Brennholz in drei Varianten angeboten:

1. Schlagabraum (ganze Stämme und Kronenmaterial) zu 11,00 €/rm
2. Brennholz gerückt frei Waldweg zu 23,00 €/rm
3. Brennholz fertig gesetzt zu 40,00€/rm

Die Nachfrage betrug 2006: 603 rm, davon ca. 60% Schlagabraum und 40% gerückt frei Waldweg

Rahmenbedingungen der Waldbewirtschaftung:

Zur größtmöglichen Schonung des Waldbodens erfolgt die Holzrückung ausschließlich über Rückegassen, wozu eingesetzte Rückeuntemehmer verpflichtet werden. Je nach Seilauszugentfemung (Rückegasse bis zum gefällten Stamm) werden Zuschläge auf den ausgehandelten Rückepreis gewährt. Die Verwendung von Bio-Öl ist verpflichtend vorgeschrieben. Zur Einhaltung dieser Vorgaben zwingen auch die Zertifizierungs-Richtlinien nach PEFC.

Rahmenbedingungen bei der Brennholz-Selbstwerbung:

Zwar erfolgen bei Schlagabraumaufarbeitung verbindliche Vorgaben für den Selbstwerber, die Be-stände nur mit geeignetem Gerät auf Rückegassen zu befahren, die Holzabfuhr nur bei Frost oder Trocknis durchzuführen und bis zum 31.05. die Aufarbeitung beendet zu haben (Rücksicht auf die Jagdausübung). Diese Regeln werden jedoch nicht immer eingehalten, es kommt immer wieder vereinzelt zu Verstößen gegen die gemachten Vorgaben.

Teilweise werden die Rückegassen absichtlich nicht eingehalten (Argument: „Nachbar-Selbstwerber ist noch nicht fertig und versperrt den Zugang zum eigenen Holz; Rückegasse ist von benachbartem Selbstwerber zerfahren worden; Weg zum eigenen Holz ist über die Rückegasse zu lang“ etc.), dabei werden Traktoren, Seilwinden, Gabelstapler, Quads, Aufsitzmäher etc. nach freier Auslegung (von Bio-Öl nicht zu reden) eingesetzt. Die Holzabfuhr erfolgt nicht dem Wetter angepasst, sondern an Wochenenden oder in Urlaubszeiten; die Aufarbeitung erstreckt sich bis in den Herbst.

Die beschriebenen Verstöße sind meistens hinterher zu beklagen und keiner will es gewesen sein; die Chance, einen Verstoß in flagranti festzustellen und zu ahnden, ist gering, da sich die Flächenpräsenz durch den Revierförster bei der Vielzahl der Selbstwerber nicht gewährleisten lässt (aus 400 rm Brennholz in 1996 im ganzen Revier Friedewald sind innerhalb von zehn Jahren 2.500 rm Brennholz mit ca. 250 Selbstwerbern bei 16 Waldbesitzem geworden).

Deshalb schlägt der Revierleiter vor, im Interesse einer pfleglichen Waldbewirtschaftung mit möglichst hoher Schonung des Waldbodens die Vergabe des Brennholzes nur noch gerückt frei Waldweg anzubieten. Damit werden zwar diejenigen, die sich in der Vergangenheit an die Spielregeln gehalten haben, zunächst „vor den Kopf gestoßen", aber das Gesamtziel eines gesunden Waldes als Allgemeingut am ehesten erreicht.

Um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten, ist außerdem die Festsetzung von Mengenobergrenzen (Kontingenten) in Höhe von 8 rm/Haushalt notwendig.

Zur Preisentwicklung informiert der Revierleiter darüber, dass ein rasanter Anstieg auf dem Energieholzsektor festzustellen ist. Beim Nadelholz hat sich eine Verdopplung von 12,50 €/rm im Frühjahr 2006 auf 25,00 €/rm im Oktober 2006 ergeben. Papierholz-Konzerne wie haben aus Mangel an Papierholz den Preis von 23,20 €/ rm auf 32,00 €/ rm erhöht.

Beim Laubholz werden 40,- €/ fm (28,- €/ rm) für Industrieholz gezahlt; Stammholz schlechter Qualität ist von 31,- €/ fm im Winter 2006 auf 41,- €/ fm für 2007 gestiegen.

Um trotz dieser Entwicklung das freiwillige Angebot des Brennholzerwerbs für die Bürger zu erhalten, sollte der Preis zumindest in die Nähe des Industrieholzpreises von 28,00 €/ rm angehoben werden, gleichzeitig aber auch der Situation des Wegfalles der Schlagabraumaufarbeitung Rechnung getragen werden. Somit schlägt der Revierleiter einen Preis von 26,00 €/rm vor.

Der Ortsgemeinderat folgte der Empfehlung des Revierleiters und beschloss einstimmig, ab dem Jahr 2007

a) Brennholz in Selbstwerbung nur noch in der Variante „gerückt frei Waldweg“ zum Preis von 26,00 €/rm anzubieten,

b) eine Obergrenze in der Abgabemenge von 8 rm pro Haushalt festzulegen.


Investitionen 2007

Der Ortsbürgermeister schlug als Investitionen für das nächste Jahr folgenden Maßnahmekatalog vor:

1. Erneuerung Heizungsanlage/Wärmepumpe Turnhallenkomplex

2. Erschließung des Stichweges von der Langenbacher Straße zum Haus Hübner

3. Roherschließung des Gewerbegebietes K 110/K 111/Kreisbahn

4. Roherschließung des Wohnbaugebietes Waldweg 3. Bauabschnitt

Der Ortsgemeinderat vertagte eine Entscheidung und beschloss, die Vorberatung der Maßnahmen zu Beginn des neuen Jahres im Haupt- und Finanzausschuss durchzuführen.

Aus der Mitte des Rates werden außerdem folgende Maßnahmen angeregt:

5. Überprüfung und ggf. Ersatz der Lautsprecheranlagen in den Friedhofshallen Weitefeld und O-berdreisbach

6. Sanierung des Dorfbrunnens Weitefeld

7. Ergänzung des Inventars im Mehrzweckraum (Warmhaltekannen)


Mitteilungen des Ortsbürgermeisters

Der Ortsbürgermeister machte dem Rat folgende Mitteilungen:

a) Dem TuS Weitefeld-Langenbach habe ich für Samstag, 20.01.2007 die Nutzung der Turnhalle genehmigt.

b) Die Freunde und Förderer der Grundschule Weitefeld bedanken sich für die diesjährige Zuwendung.

c) Für unseren Kindergarten wurden mit Schreiben vom 09.11.2006 zwei weitere Ganztagsplätze genehmigt. Insgesamt stehen jetzt 6 Ganztagsplätze zur Verfügung und werden auch genutzt.

d) Ab 2007 wird der Sitzungsdienst (Protokollführung) seitens der Verbandsgemeindeverwaltung durch Jürgen Strunk und Silvia Pauschert wahrgenommen.

e) Im kommenden Winter kommt in Weitefeld in Absprache mit den Beigeordneten ein neues Streumittel zur Anwendung, welches gleichzeitig eine abstumpfende und auftauende Wirkung hat. Es ist unter dem Namen „Ökotau“ erhältlich und besteht aus Blähton angereichert mit Harnsäure. Da es sich um natürliche Stoffe handelt können die Reste bedenkenlos im Garten zur Auflockerung genutzt werden.

f) Unsere Seniorenfeier wird im nächsten Jahr am 2. Juni stattfinden.

g) Am Samstag, 02.12.2006 findet der 2. Weitefelder Weihnachtsmarkt statt. Ab 14.00 Uhr läuft ein Programm, dass von verschiedenen örtlichen Gruppen gestaltet wird. Auch der Weihnachtsmann wird erwartet.


Anfragen aus dem Gemeinderat

a) Ratsmitglied Horst Knautz (SPD) fragte nach, wie künftig verhindert werden kann, dass in das Martinsfeuer Abfälle wie Asphalt u. a. eingebracht werden, die dann mit starker Rauch- und Geruchsentwicklung verbrennen. Im Rat wird die Problematik der Verhinderung eines solchen strafbaren Handelns diskutiert und die Schwierigkeit gesehen, die dadurch entsteht, dass das Brenngut einige Tage lagert und Abfälle unter darunter getarnt werden können. Der Rat verbleibt so, dass im nächsten Jahr durch rechtzeitige Veröffentlichung auf die Ahndungsmöglichkeiten hingewiesen wird.

b) Ratsmitglied Reiner Rühmann fragte in Anknüpfung an die Diskussion vom letzten Jahr nach der Veranstaltereigenschaft der Ortsgemeinde hinsichtlich des Weihnachtsmarktes und machte auf die erheblichen haftungsrechtlichen Risiken aufmerksam, die mit dieser Funktion verbunden sind. Ortsbürgermeister Dietmar Fuchs teilte mit, dass die Ortsgemeinde wie im Vorjahr zusammen mit den Ortsvereinen die Veranstaltung trägt und schwerpunktmäßig die organisatorische Seite be-treut. Ratsmitglied Rühmann forderte erneut für die Zukunft eine Befassung und Entscheidung durch den Rat.

c) Auf Rückfrage aus dem Rat bestätigt Ortsbürgermeister Fuchs, dass die Skateranlage genutzt wird und die noch fehlende Beschilderung in der Planung ist.