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Chancen des Mountainbikings im Landkreis Altenkirchen - Pressemeldung des Landrates 23.07.2007 


Waldbesitzer, Eigentümer und Jäger können mit Experten am Mittwoch über Chancen des Mountainbiking im Kreis Altenkirchen diskutieren – Landrat hat eingeladen – Kreis appel-liert nochmals zur Teilnahme - Landrat: „Zuhören und ohne Vorurteil diskutieren“

Die Lebensqualität im Landkreis Altenkirchen verbessern und den Tourismus um eine weitere Säule ergänzen. Diese Ziele verfolgt die Kreisverwaltung Altenkirchen mit der Idee zur Entwicklung eines Mountainbikeparks.

Wie solch ein Mountainbikepark im Kreis Altenkirchen aussehen könnte und welche Chancen er bietet, soll bei der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 25. Juli um 17.00 Uhr, zu der Landrat Michael Lieber im Kreishaus eingeladen hat, vorgestellt werden.

Waldbesitzer, Naturschutzverbände, potenzielle Eigentümer von Wegen, Vertreter von Sportverbänden und Touristiker aus dem Oberkreis wurden bereits im Vorfeld informiert. Leider ist die aktuelle Resonanz der Anmeldungen im Verhältnis zu solch einem bedeutenden Projekt eher gering.

Was der Westerwaldsteig für den Süden des Kreises (Verbandsgemeinden Hamm, Flammersfeld und Altenkirchen) an Potential bietet, könnte der Mountainbikepark für den Norden (Wissen, Betzdorf, Kirchen, Herdorf, Daaden und Gebhardshain) bieten. Dabei plädiert man im Kreishaus für eine Mountainbikestrecke, die im Einklang mit der Natur und den unterschiedlichen Interessen von Waldeigentümern und Jägern steht. Wie und das es funktioniert, beweisen uns die anderen Mittelgebirgsregionen in Deutschland. Deshalb ist Landrat Lieber auch optimistisch „Wir erfinden hier das Rad nicht neu. Es gibt eine Vielzahl von positiven Beispielen wie zum Beispiel aus der Pfalz oder Winterberg, die wir uns zum Vorbild nehmen können. Ich sehe keinen Grund, wa-rum sich die bewährten Konzepte anderer Region nicht auch auf den Landkreis Altenkirchen übertragen ließen“. Für die Veranstaltung hat die Kreisverwaltung zwei Exper-ten auf dem Gebiet des Mountainbikings eingeladen. Neben Herrn Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte-Nord, Oberforstrat und Jäger ist und mehrere hundert Kilometer Mountainbikestrecke –in teils sehr sensiblen Bereichen- betreut, wird Herr Dr. Thomas Wöhrstein von der Firma Outdoor-Concepts über seine entwickelten Mountainbikeparks berichten.
Warum der Kreis die Einrichtung solch eines Parks befürwortet, liegt in der Natur der Sache. „Aufgrund der topographischen Voraussetzungen, bietet unsere Region die ide-alen Voraussetzungen für ein derartiges Projekt. Für die in unserem Landkreis leben-den Menschen bedeutet der Park ein Stück mehr an Lebensqualität, für die Gäste unse-res Landkreises ein umfassenderes touristisches Angebot. Die Prognosstudie hat uns allen klargemacht, dass wir handeln müssen, konkrete Projekte entwickeln und diese auch dann tatsächlich umsetzen. Der Mountainbikepark wäre im Tourismusbereich ein erster großer Schritt“, so Landrat Lieber. Besonders interessant wird der Mountainbike-park durch die relativ geringen Investitionskosten. „Die Strecke soll unseren Vorstellun-gen nach ausschließlich auf bereits bestehenden Wegen verlaufen. Werden diese We-ge dann sinnvoll beschildert und vernetzt, haben wir unseren Mountainbikepark. Aber nicht nur das! Durch die Beschilderung erzielen wir eine klare Lenkung der Mountainbi-kefahrer in unseren Wäldern. Das häufig bemängelte „wilde“ herumfahren kann somit deutlich reduziert werden“, so Lars Kober vom Referat Regional- und Kreisentwicklung.

Damit der Park aber in naher Zukunft für die Menschen der Region und die Touristen Wirklichkeit wird, ist ein offener Dialog erforderlich, an dem sich alle Interessengruppen beteiligen sollten und im Sinne der Zielerreichung beteiligen müssen. „Sicherlich gibt es unterschiedliche Meinungen, es gibt ja auch unterschiedliche Interessengruppen in die-sem Prozess. Aber wir können nur eine umfassende Sichtweise erlangen, wenn alle Beteiligten an dem Projekt mitarbeiten. Die Bereitschaft zum Zuhören ist dabei eine Grundvoraussetzung“, so Lieber. Insofern hofft man beim Kreis, dass sich von den 120 eingeladenen Personen noch weitere anmelden. Landrat Michael Lieber appelliert da-her nochmals an alle eingeladenen Personen, doch zu dem Treffen zu kommen.

„Es gibt noch keine detailliert festgelegte Routen, lediglich eine angedachte Linienfüh-rung und einen Rundweg von 180 Kilometer Strecke, auf dem Biker in jeder Verbands-gemeinde ein- und aussteigen können.“

Moderiert wird die Veranstaltung durch die Geschäftsführerin des Landfrauenverbandes Kreis Altenkirchen, Anke Enders-Eitelberg.

Nach der Begrüßung durch Landrat Michael Lieber werden Dr. Thomas Wöhrstein und Karl-Heinz Dunker Vorträge zum Thema Mountainbiking halten. Im Anschluss besteht die Möglickeit, Fragen an die beiden Experten zu richten.

„Neben der konzeptionellen Vorstellung sollen auch Punkte wie zum Beispiel die mögli-chen Ansprüche der Eigentümer angesprochen werden. Es wäre deshalb gut, wenn sich die betroffenen Eigentümer wenigstens informieren würden“, so der Kreis in seiner Pressemeldung. „Wir wollen noch keine Routen festlegen, sondern über die Chancen für die Menschen vor Ort und unsere Region diskutieren“, so Lieber abschließend. Im Kreishaus zeigt man durchaus Verständnis dafür, dass die Waldbesitzer nicht jede wei-tere Einschränkung ihres Nutzungsrechtes hinnehmen können und sollen. „Wir müssen ohne Vorurteile diskutieren, wie was wo machbar ist“, so der Landrat. Auch das Thema Haftung auf den Strecken durch den Kreis, aber auch das Thema Entschädigung der Eigentümer durch Nutzung soll angesprochen werden. Positive Praxisbeispiele gibt es genug